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Dirigent
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Der Dirigent (von lateinisch dirigere âausrichtenâ, âleitenâ) leitet ein musizierendes Ensemble wie Chor oder Orchester durch Dirigieren.
Contents
âą Funktion
âą Geschichte
âą Dirigentinnen
âą Trivia
âą Siehe auch
âą Fachzeitungen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Ăltere Bezeichnungen
âDirettore della Musica (ital.) Directeur de la Musique (gall.) Director Musices (lat.) der die Music auffĂŒhret und anordnet.â
â
Johann Gottfried Walther
: Musikalisches Lexikon, 1732, S. 211.
Johann Mattheson schreibt 1739 in seinem Buch Der vollkommene Capellmeister von einem âMusik-Regentenâ. Johann Joachim Quantz bezeichnet 1789 in seinem Versuch den Orchesterleiter als âAnfĂŒhrer der Musikâ.
Funktion
Der Dirigent erarbeitet mit den Orchester- oder Chormusikern das Werk und bringt es zur AuffĂŒhrung. Hierzu ĂŒbernimmt er insbesondere folgende Aufgaben:
1. Technische und kĂŒnstlerische Koordination der mitwirkenden Musiker: Beim Dirigieren gibt er die fĂŒr die Musiker verbindlichen Tempi an (siehe Schlagfigur) und gestaltet den musikalischen Ausdruck (vgl. Vortragsbezeichnung).
2. Interpretatorische Gestaltungshoheit: Nach dem Konzept des Dirigenten soll das Werk erarbeitet und aufgefĂŒhrt werden.
3. Musikauswahl und Bestimmung des Repertoires. Als KĂŒnstlerischer Leiter ĂŒbernimmt er die StĂŒckauswahl und ist fĂŒr den Ablauf des Ăbungs- bzw. Probenbetriebes verantwortlich. Bei kleineren Orchestern ĂŒbernimmt der Dirigent oft auch die Planung der Auftritte (âTourneeâ) des Orchesters bzw. wird entsprechend mit einbezogen. Er berĂŒcksichtigt dann die Akustik des Spielortes und die evtl. benötigte Tontechnik, um ein optimales Klangbild zu erreichen.
Der Dirigent vereint und konzentriert in seiner Person die Macht und (im Idealfall) auch die kĂŒnstlerische Kompetenz der musikalischen Gestaltungshoheit. Er ist das âNadelöhrâ zwischen dem ausĂŒbenden Musiker und dem, was als musikalisches Produkt zu hören ist. Gemeinsames Musizieren funktioniert hier nicht mehr ĂŒber dezentrale Kommunikationsstrukturen unter den Musikern, sondern durch âUnterordnungâ. Aufgrund dieser Kompetenzen entwickelte der Dirigent eine starke soziale Stellung, die die herausragende Prominenz spĂ€terer Stardirigenten möglich machte.
Der Dirigent ist im professionellen Bereich nicht fĂŒr die Einstudierung der individuellen Partien verantwortlich. Diese Aufgabe ĂŒbernimmt jedes Orchestermitglied fĂŒr sich selbst. Choristen werden im Regelfall durch ihren Chorleiter einstudiert, SolosĂ€nger haben am Theater oder in Opernschulen einen Korrepetitor.
Geschichte
Bis in das 18. Jahrhundert wurden Ensembles meist von einem der aktiven Musiker geleitet (der oft auch der Komponist des aufgefĂŒhrten Werkes war). Im 17. und 18. Jahrhundert, dem Generalbasszeitalter, wurde ĂŒblicherweise vom Cembalo oder von einer Violine aus die Leitung ĂŒbernommen.cite-ref-1[1] In einer höfischen Kapelle war das die Funktion des âKonzertmeistersâ, der sich oft mit dem Kapellmeister in der Einstudierung oder bei der AuffĂŒhrung ablöste. Ein Beispiel, wie solcherart Orchesterleitung funktionierte, ist anhand der Geschichte der Dresdener Hofkapelle unter deren Konzertmeister Johann Georg Pisendel beschrieben.cite-ref-2[2] In besonderen FĂ€llen trat der Leiter vor das Ensemble, zum Beispiel oft bei der Oper. Auf historischen Bildern ist er manchmal mit einer Notenrolle dirigierend dargestellt.
Den Dirigenten in Funktion und Gestalt oder auch als Berufsbezeichnung, wie man ihn heute kennt, gibt es erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Als erster Dirigent im heutigen Sinn gilt Felix Mendelssohn Bartholdy seit seiner Leitung des Gewandhausorchesters in Leipzig. Zunehmend gröĂer werdende Chöre und Orchester machten die Leitung vom Instrument aus unmöglich. Bis zum 20. Jahrhundert wurden die meisten groĂen Orchester noch von Kapellmeistern dirigiert, die routinemĂ€Ăig eigene Kompositionen und Musikbearbeitungen fĂŒr ihr Ensemble erstellten.
Die âInterpretationsmachtâ des Dirigenten ergab sich Ă€hnlich wie die des Theater-Regisseurs erst im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sie hat damit zu tun, dass sich das Repertoire stilistisch zunehmend verbreiterte und auch bei groĂen Besetzungen Wert auf eine individuelle Interpretation gelegt wurde. Die Vorstellung des grĂŒnderzeitlichen Vorgesetzten, der hochgeachtet wird, auch wenn er bloĂ ein AusfĂŒhrender ist, blieb auch im 20. Jahrhundert mit dem Dirigentenberuf verbunden.
Mit den Fragen zur Leitung von Chören und Orchestern beschĂ€ftigen sich in frĂŒherer Zeit schon Michael Praetorius in seinem Syntagma musicum von (1614/1619), Johann Mattheson in seinem Buch Der vollkommene Capellmeister von 1739 sowie Johann Joachim Quantz in seinem Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen von 1752.
Im Syntagma musicum von Michael Praetorius nimmt die Vermittlung der Instrumentation und des Einrichtens von Musik einen groĂen Raum ein. Die Kantoren ermahnt er, die âBaĂgeigeâ als Instrument zu spielen, um das Fundament der Schulchöre zu verstĂ€rken.cite-ref-3[3]
Mattheson erwartet als Qualifikation eines âMusik-Regentenâ, dass er âsingen, und zwar daĂ er recht gut singen mĂŒsseâ. Ferner sollte er das âClavierâ beherrschen.cite-ref-4[4]
Quantz meint: âOb ein AnfĂŒhrer dieses oder jenes Instrument spiele, könnte allenfalls gleich viel seyn. Weil aber die Violine zum Accompagnement ganz unentbehrlich, auch durchdringender ist, als kein anderes von denen Instrumenten, die am meisten zur Begleitung gebrauchet werden: so ist es besser, wenn er die Violine spielet.âcite-ref-5[5]
Friedrich Wilhelm Marpurg vermittelt 1763 die Grundlagen der Schlagtechnik im Musikunterricht der SchĂŒler und lĂ€sst diese in den SingĂŒbungen einzeln oder in der Gruppe den Takt schlagen: âDamit die SchĂŒler sich desto besser in den Tact finden lernen, so muĂ man sie selber zum Tactieren fĂŒhren, und bald diesen, bald bald jenen, bald alle zusammen, zu ihren Aufgaben den Tact mit der Hand geben zu lassen. Es versteht sich aber, daĂ das Mittactieren der SchĂŒler nur in den SingĂŒbungen, nicht aber an öffentlichen Ărtern geschicht, wo eine gehörig vorbereitete Musik aufgefĂŒhret wirdâ. Der Takt solle zudem: âdeutlich, und ohne Poltern und LĂ€rmen, ohne nĂ€rrische Gaukeleyen und Lufthiebe, womit sich viele, besonders an öffentlichen Ărtern, eine Art von Ansehen geben wollen, den SchĂŒlern vorgeschlagen werdenâ.cite-ref-6[6] Auch Mattheson warnt im Capellmeister vor unnĂŒtzem âGeprĂŒgel, Getöse und GehĂ€mmer mit Stöcken, SchlĂŒsseln und FĂŒssenâ. Er ist âder Meinung, daĂ ein kleiner Wink, nicht nur mit der Hand, sondern bloĂ und alleine mit den Augen und GebĂ€rden das meiste hierbey ausrichten könne, ohne ein groĂes Federfechten anzustellenâ.
Dirigentinnen
Frauen in einer musikalischen Leitungsfunktion beschrÀnkten sich bis in das 20. Jahrhundert weitgehend auf die Musikpflege in Klöstern, WaisenhÀusern und Schulen.
Der Theologe Petrus Abaelardus (1079â1142) schreibt in seinem 8. Brief an die Ăbtissin Heloisa von einer VorsĂ€ngerin (âCantrixâ), die die Aufsicht ĂŒber den Chor und das Notenmaterial hat, die Musikunterricht gibt und die die SitzplĂ€tze im Chor anordnet.
Ende des 16. Jahrhunderts berichtet der Bologneser Patriziers Ercole Bottrigari von einem Konzert in Ferrara, in dem die Nonne und maestra di concerto Vittoria Raffaella Aleotti mit einem polierten Stab ihr Ensemble dirigierte.cite-ref-7[7]
In Venedig wird seit dem 16. Jahrhundert von in karitativen Einrichtungen (ospedali) musizierenden Frauen berichtet. Die figlie di coro (Chortöchter) erhielten an den WaisenhĂ€usern einen mehrjĂ€hrigen Musikunterricht in Gesang, zwei Instrumenten sowie Unterweisung in Kontrapunkt, Generalbass und Komposition. Die Leitung lag u. a. bei einer maestra di coro (Chormeisterin). Maestre wurden erfahrene Musikerinnen im Alter ab 35 Jahren. Die Konzerte an den Ospedali waren im 18. Jahrhundert eine Attraktion fĂŒr alle Italienreisenden. Die öffentlichen Darbietungen wurden ausschlieĂlich von Frauen aufgefĂŒhrt.cite-ref-8[8]
Josephine Weinlich grĂŒndete 1868 das erste europĂ€ische Damenorchester, welches bis 1879 Tourneen unter ihrem Dirigat durch Europa und die USA unternahm. Auf einer Konzertreise ĂŒbernahm sie auf Initiative ihres Mannes in Lissabon fĂŒr mehrere Monate die Direktion des dortigen stĂ€dtischen Orchesters. FĂŒr eine Spielzeit im Jahr 1879 ĂŒbernahm sie auch die Leitung des Orchesters im Lissaboner Teatro de S. Carlos.cite-ref-9[9]
Als Nadia Boulanger im Jahr 1938 das Boston Symphony Orchestra dirigierte, brach sie in eine traditionsgemÀà mĂ€nnliche DomĂ€ne ein. In Deutschland war eine der ersten Orchesterdirigentinnen in den 1970er Jahren Hortense von Gelmini.cite-ref-10[10] Ebenfalls in Berlin und in der Schweiz wirkt seit den Siebzigerjahren die italienische Dirigentin und KarajanschĂŒlerin Gabriella Carli. Im 20. und 21. Jahrhundert nahm die Zahl der Dirigentinnen deutlich zu. Die Australierin Simone Young war unter anderem von 2005 bis 2015 als Chefdirigentin der Hamburgischen Staatsoper tĂ€tig.cite-ref-11[11]
Auch einige Komponistinnen des 19. Jahrhunderts dirigierten ihre Werke selbst wie z. B. Aline Hundt, Emilie Mayer oder Cornélie van Oosterzee. Fanny Hensel konnte im Rahmen ihrer halböffentlichen Sonntagsmusiken, die sie selbst veranstaltete, als Dirigentin auftreten.
Ausbildung in der Gegenwart
Die professionelle Ausbildung zum Dirigenten findet heute in Deutschland in der Regel an den Musikhochschulen statt. Es werden StudiengĂ€nge mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Die Musikhochschule Köln bietet z. B. StudiengĂ€nge fĂŒr Chordirigieren und Orchesterdirigieren jeweils mit den AbschlĂŒssen Bachelor of Music und Master of Music an. Bei den weiterfĂŒhrenden StudiengĂ€ngen mit dem Abschluss Master of Music werden die StudiengĂ€nge Dirigieren Orchester, Dirigieren Chor und Dirigieren Musiktheater angeboten. Dirigieren ist auch Bestandteil der Ausbildung zum Kirchenmusiker mit den AbschlĂŒssen Bachelor und Master. Der Studienverlaufsplan in der Ausbildung zum Orchesterdirigenten Bachelor of Music sieht in Köln zum Beispiel u. a. folgende FĂ€cher vor: Orchesterdirigieren, Coaching fĂŒr Dirigenten, Klavierspiel, Partiturspiel, Klavierauszugsspiel, Gesang, Chor, Korrepetition, Historische Musikwissenschaft, Allgemeine Musiklehre, Harmonielehre, Kontrapunkt, Gehörbildung, Formenlehre, Werkanalyse. FĂŒr die EignungsprĂŒfung zum Bachelorstudium werden u. a. folgende Anforderungen gestellt: Vortrag von drei anspruchsvollen MusikstĂŒcken auf dem Klavier, Vom-Blatt-Spiel von KlavierauszĂŒgen und Orchesterpartituren und Nachweis eines ausgebildeten Gehörs. Gegebenenfalls kann der Vortrag auf einem anderen Instrument mit zur Beurteilung herangezogen werden.cite-ref-12[12] In Wien wird bei der EignungsprĂŒfung zum Orchesterdirigieren zusĂ€tzlich noch der Vortrag eines Gesangswerkes erwartet.cite-ref-13[13] Die UniversitĂ€t fĂŒr Musik und darstellende Kunst Wien erwartet in ihrem Curriculum von den Absolventen des Studienganges Orchesterdirigieren die FĂ€higkeiten,
âą âsich ein Werk in all seinen Facetten umfassend anzueignen und eine eigene, gefestigte gestalterische Vorstellung zu entwickelnâ
âą âein Werk einem Ensemble verstĂ€ndlich, effektiv und ĂŒberzeugend zu vermittelnâ
âą âin der AuffĂŒhrungssituation ein Ensemble technisch und musikalisch sicher zu fĂŒhren, es zu inspirieren und die musikalische Essenz eines Werkes fĂŒr das Publikum erlebbar zu machenâ.
Weiter wird erwartet, dass sie âmit dem Orchesterinstrumentarium vertraut sind und selbst Erfahrung im Spiel eines oder mehrerer Orchesterinstrumente gesammelt haben.âcite-ref-14[14] Martin Behrmann hielt beim Dirigenten das Beherrschen aller Orchesterinstrumente fĂŒr wĂŒnschenswert.cite-ref-15[15]
Der Dirigent Philippe Herreweghe Ă€uĂerte sich 2009 in einem Interview zur Qualifikation eines Dirigenten: âDer ideale Dirigent kann alles: Er ist ein Komponist, kennt die ganze Vergangenheit, singt und spielt Klavier, Geige und Blasinstrumente. Aber das gibt es kaum.âcite-ref-16[16] AusgeprĂ€gte Multiinstrumentalisten unter den Dirigenten des 20. und 21. Jahrhunderts sind selten. Zu nennen wĂ€ren Ferenc Fricsay, Paul Hindemith und Helmut Kickton.
Der Studienverlaufsplan fĂŒr das Grundstudium der Evangelischen Kirchenmusik sieht in Köln u. a. folgende FĂ€cher vor: Chorleitung, Chorische Stimmbildung, Kinderchorleitung, Orchesterleitung, Orgelliteraturspiel, Liturgisches Orgelspiel, Gesang, Sprecherziehung, Hymnologie, Klavier, Korrepetition, Generalbass, Partiturspiel, Musiktheorie, Werkanalyse, Instrumentation, Gehörbildung, Historische Musikwissenschaft, Liturgik, Kirchenmusikgeschichte und Orgelbau.cite-ref-17[17]
Im Lehramtsstudiengang der Musikhochschule Köln gehört zum Curriculum der Ausbildung das Hauptfach Ensembleleitung. Zu den Inhalten des Faches gehören u. a. Dirigiertechnik, Probenmethodik, Umgang mit Partituren, Anfertigung von Arrangements, Arbeit mit Notationsprogrammen und Sequenzern sowie Stimmbildung. Es werden die Schwerpunkte Vokal Jazz/Rock/Pop, Instrumental Jazz/Rock/Pop, Vokal Klassik und Instrumental Klassik angeboten.cite-ref-18[18]
Nebenberufliche bzw. ehrenamtliche Dirigenten erlangen ihre Qualifikation im Allgemeinen durch den Besuch von speziellen AusbildungslehrgĂ€ngen, so z. B. in der Blasmusik des sog. C3-Lehrgangs.cite-ref-19[19] Oft handelt es sich dabei um entsprechend talentierte und entsprechend erfahrene Musiker, die ĂŒber eine Position als RegisterfĂŒhrer und teilweise auch interne Ausbilder (Instrumentallehrer in Musikvereinen) zum Dirigenten aufsteigen. Je nach Landesverband bzw. Organisationseinheit ist es ĂŒblich, dass die entsprechenden untergeordneten LehrgĂ€nge (D1âD3, C1, C2) erfolgreich besucht worden sind.cite-ref-20[20]
Trivia
âą Dass KĂŒnstliche Intelligenz nicht nur komponieren, sondern auch ein ganzes Orchester dirigieren kann, wurde erstmals im Sommer 2023 in SĂŒdkorea unter Beweis gestellt:
âErstmals hat ein Roboter in SĂŒdkorea ein Orchester dirigiert. Der 1,80 Meter groĂe Roboter mit dem Namen "EveR 6" gab sein DebĂŒt am Freitag bei einem Konzert des Koreanischen Nationalorchesters in Seoul. Der Roboter und die mehr als 60 Musiker, die traditionelle koreanische Instrumente spielten, ĂŒberzeugten das Publikum mit einer perfekten Darbietung.â
â
AFP
Auch anfangs skeptische Konzertbesucher betonten anschlieĂend die âtolle Harmonieâ zwischen dem Roboter und den Musikern.
âą Die Bands des Rhythms-of-Resistance-Netzwerks benutzen den Begriff âmajestrierenâ statt âdirigierenâ in Anlehnung an den Begriff âMaestroâ.
Siehe auch
âą Liste von Dirigenten (Dirigenten und Dirigentinnen: Name, Geburtsjahr, Todesjahr)
âą Liste von Dirigentinnen (nur Dirigentinnen, mit weiteren Angaben)
âą Zur Situation von Dirigentinnen (Zeitschrift fĂŒr Musiktheater und BĂŒhnentanz) vom Februar 2020 (Internet-Kopie 18. Oktober 2025)
Fachzeitungen
Von 1924 bis 1930 erschien bei Universal Edition in Wien eine Fachzeitschrift fĂŒr Dirigenten mit dem Titel Pult und Taktstock. Sie ging in der Musikzeitschrift Anbruch auf.cite-ref-22[22]
Literatur
âą Arne Stollberg und Jana WeiĂenfeld (Hrsg.): DirigentenBilder. Musikalische Gesten â verkörperte Musik, Basel 2015, ISBN 978-3-7965-3478-2.
âą Dietfried Bernet: Argumente fĂŒr den Herrn in Frack: Was Sie schon immer ĂŒber das Dirigieren wissen wollten ⊠Limbus Verlag (Ăsterreich) 2008 (ISBN 978-3-902534-14-9)
âą Julian Caskel â Hartmut Hein (Hrsg.): Handbuch Dirigenten. 250 PortrĂ€ts, Kassel 2015
⹠Elke Mascha Blankenburg: Dirigentinnen im 20. Jahrhundert: Portraits von Marin Alsop bis Simone Young, EuropÀische Verlagsanstalt, Hamburg 2003, ISBN 3-434-50536-9.
âą FrauenkulturbĂŒro NRW e. V. / Hannah Schmidt (Hrsg.): Dirigent*innen im Fokus. Warum die klassische Musik fundierte Machtkritik braucht. transcript, Bielefeld 2023, ISBN 978-3-8376-6999-2.
âą Hans-Klaus Jungheinrich: Die groĂen Dirigenten. Die wichtigsten Interpreten des 20. Jahrhunderts, DĂŒsseldorf 1986
âą Norman Lebrecht: Der Mythos vom Maestro. Der Dirigent. Typologie eines Berufstands, Atlantis Musikbuch 1993
âą Ilya Musin: The Technique of Conducting (йДŃ
ĐœĐžĐșа ĐŽĐžŃОжОŃĐŸĐČĐ°ĐœĐžŃ), Muzyka Publishing House, Moskau 1967
âą Ennio Nicotra: Introduzione alla Tecnica della Direzione dâOrchestra Secondo il Sistema di Ilya Musin (Introduction to the orchestral conducting technique in accordance with the orchestral conducting school of Ilya Musin). Buch und DVD (Text italienisch, englisch, deutsch und spanisch). Edizioni Curci Milano, 2007.cite-ref-23[23]
âą Alain PĂąris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert. Instrumentalisten, SĂ€nger, Dirigenten, Orchester, Chöre, MĂŒnchen: dtv 1997 (ISBN 3-423-32501-1) [mit ausfĂŒhrlichem, zum Teil auch fehlerhaftem Verzeichnis, das jedoch als erste Orientierung und Einstieg recht brauchbar ist]
âą Wolfgang Schreiber: GroĂe Dirigenten, MĂŒnchen â ZĂŒrich 2005
âą Julia Spinola: Die groĂen Dirigenten unserer Zeit. Mit ausfĂŒhrlichem Lexikonteil, Berlin: Henschel 2005, ISBN 3-89487-480-5
âą Anke Steinbeck: Jenseits vom Mythos Maestro: Dirigentinnen fĂŒr das 21. Jahrhundert, Dohr, Köln 2010, ISBN 978-3-936655-74-2
Weblinks
Wiktionary: Dirigent
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Commons
: Dirigenten
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Literatur von und ĂŒber Dirigent im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą [1] kapralova.org - Woman Conductors: Liste und Kurzportraits von ĂŒber 600 Orchester- und auch Chor-Dirigentinnen, die regelmĂ€Ăig (Stand August 2020) aktualisiert wird.
âą dirigentinnen.de: KurzportrĂ€ts von ĂŒber 90 (weiblichen) Dirigenten. (Seite nicht aktualisiert seit 2003.)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Leitung vom Cembalo aus: Das Cleveland Orchestra mit âLa Foliaâ von Antonio Vivaldi auf YouTube. youtube.com
cite-note-22. â Siehe Kai Köpp: Johann Georg Pisendel (1687â1755) und die AnfĂ€nge der neuzeitlichen Orchesterleitung. Schneider, Tutzing 2005, ISBN 3-7952-1140-9.
cite-note-33. â âDarumb ich dann etliche Cantores dazu ermahnet/ und were sehr zu loben/ wenn es ihrer viel also vor die hand nehmen/ daĂ sie sich uff einer BaĂgeigen/ den BaĂ im Chor mitzustreichen/ (welches dann gar eine leichte Kunst ist) exerciren möchten/welches/weil man in allen Schulen nicht allezeit gute Bassisten haben kann/ das Fundament trefflich zieret und stercken hilft.â Michael Praetorius, Syntagma Musicum III S. 145.
cite-note-44. â Johann Mattheson: Der vollkommene Capellmeister, S. 482.
cite-note-55. â Quantz: Versuch, S. 178
cite-note-66. â Friedrich Wilhelm Marpurg: Anleitung zur Musik ĂŒberhaupt und zur Singkunst. 1763. S. 4.
cite-note-77. â Karin Pendle: The Nuns of San Vito. und Vittoria/Raffaella Aleotti. In: Women & Music, a History. Indiana University Press, Bloomington/Indianapolis 1991, ISBN 0-253-34321-6, S. 44â45 und S. 49â51.
cite-note-88. â Hochschule fĂŒr Musik Franz Liszt: Institut fĂŒr Musikwissenschaft Weimar-Jena; abgerufen am 28. Februar 2021
cite-note-99. â Annkatrin Babbe: Artikel âWeinlich, Josephine, Josefine, Josephina, verh. Amann-Weinlichâ. In: EuropĂ€ische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. 2010. Online-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hrsg. von Freia Hoffmann.
cite-note-1010. â David Mutch: âThe Christian Science Monitorâ, February 25, 1976, Boston USA: âThe gathering critical judgement of Hortense von Gelmini, Germanyâs only woman conductor, is that she has not only the talent but the education, energy, and persistance to make her mark in this difficult and competive professionâ
cite-note-1111. â Zu Boulanger, Gelmini, Young und weiteren europĂ€ischen Dirigentinnen siehe KurzportrĂ€ts in alphabetischer Ordnung: dirigentinnen.de
cite-note-1212. â Hochschule fĂŒr Musik und Tanz Köln: Studienverlaufsplan Bachelor of Music Dirigieren, PDF; abgerufen am 12. Februar 2021.
cite-note-1313. â UniversitĂ€t fĂŒr Musik und darstellende Kunst Wien, Studienplan; abgerufen am 24. Februar 2021.
cite-note-1414. â Curriculum fĂŒr das Diplomstudium Dirigieren; abgerufen am 12. Februar 2021
cite-note-1515. â Martin Behrmann: Chorleitung, Band I, S. 147.
cite-note-1616. â Partituren. Das Magazin fĂŒr Klassische Musik. Ausgabe 7. web.archive.org; abgerufen am 23. November 2020
cite-note-1717. â Hochschule fĂŒr Musik und Tanz Köln: Studienverlaufsplan Bachelor of Music Kirchenmusik, PDF; abgerufen am 12. Februar 2021.
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cite-note-1919. â blasmusik-nrw.de (PDF)
cite-note-2020. â feuerwehrmusik-bw.de
cite-note-211. AFP: Roboter dirigiert Orchester in SĂŒdkorea. Stern, 30. Juni 2023, abgerufen am 7. Juli 2023.
cite-note-2323. â Rezension von Silas Nathaniel Huff (Memento vom 6. Mai 2016 im Internet Archive) conductorsguild.org (englisch)